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FAQ Mobilfunk

Silvester um Mitternacht telefonieren ? ... klappt nicht immer !  Ähnliche Engpässe treten mitunter auch in Hotspots auf , wenn die W-LAN-Funktionen überlastet sind.  Die hohe Datendichte des drahtlosen Netzwerkes führt zu Engpässen in der Übertragung.    Immer neuere und schnellere Datenübertragungsverfahren im Mobilfunknetz sollen hier weiter Abhilfe schaffen - und alle hoffen - zukünftig zu akzeptableren Kosten.

Innovative Lösungen für  Face-to-Face-Kommunikation, Datenaustausch von unterwegs mit Handy oder Laptop in Wort und Bild, sind hierzu in der Entwicklung. Möglich wird das z.B. durch  NGMN  (Next Generation Mobile Network  -  Downlink ca. 170 Mbit/s + Uplink 50 Mbit/s) eine der schnelleren Breitbandtechniken. Der Unterschied zwischen Festnetz und Mobilfunk wird sich dadurch weiter verringern.

 

 GPRS ~16 Min.

 

 

  EDGE ~ 3 Min.

       VERGLEICH  DER  DATENTURBOS   -   Die Grafik zeigt,

 

  UMTS ~ 2 Min.

 wie lange mit den Datenübertragungsverfahren der Download

 

  DSL 2000 ~ 20 Sec.

                                                                                                            einer 5 MB  MP3-Datei  dauert.

 

 HSDPA ~ 5 Sec.

  NGMN  ~ 1 Sec.


? Wie viele Netzbetreiber gibt es in Deutschland = Vier Netzbetreiber gibt es: T-D1 (www.t-d1.de ) + D2 Vodafone (www.vodafone.de ) + E-Plus (www.eplus.de ) + O2 (www.o2online.de)?

Zelle = Das Mobilfunknetz ist in einzelnen Zellen aufgeteilt. In jeder Zelle übernimmt es eine vom jeweiligen Netzbetreiber installierte Basisstation, die Signale der Mobilfunkteilnehmer ins Festnetz weiterzuleiten.


Welches Handy-Netz nutzt mein Gesprächspartner

Netzinterne Telefonate, oder Handy-Flatrates - hier gilt immer öfter - bei Gesprächen in ein Fremdnetz werden höhere Kosten berechnet.   Durch die seit 2002 mögliche Rufnummer-Mitnahme (Portierung / MPN - Mobile Number Portability) bei einem Anbieterwechsel ist nun nicht mehr an Hand der Handy-Vorwahl zu erkennen, zu welchem Mobilfunknetz die Zielnummer gehört.   Um hier Abhilfe zu schaffen haben die Mobilfunk-Netzbetreiber automatische Abfrage Hotline eingerichtet.  

Netzbetreiber

automatische Hotline-Nachfrage

Kosten

E-Plus

per Anruf bei 10667 (aus dem E-Plus-Netz)

kostenlos

o2

SMS -Text “NETZ Rufnummer” an 4636 (aus o2-Netz)

kostenlos

Telekom D1

kostenloser Anruf 4387 (aus dem Telekom-Netz)

kostenlos

Vodafone D2

per Anruf bei 12313 (aus dem Vodafone-Netz)

kostenlos


Was ist ein Dualband - Triband - Quadband - Handy ?

- Dualband-Handys können in unterschiedlichen Frequenzen senden und funktionieren - beispielsweise im D-Netz T-Mobile und Vodafone (900 MHz), und im E-Netz E-Plus und O2-Germany (1800 MHz) gleichermaßen.

- Triband-Handys funktionieren nicht nur in den genannten Netzen, also in vielen Teilen Europas und Asiens, sondern zusätzlich auch in den USA.

- Quadband-Technik, unterstützt die GSM-Netze Europas die mit 900, 1800 Megahertz arbeiten. Die Unterstützung des GSM-Netzes mit 850 MHz erlaubt sogar die Nutzung dieser Handys in Südamerika, und 1900 MHz in Amerika. Es ist damit kompatibel mit den meisten Netzen weltweit


„Mobilfunkstandard“ bezeichnet man eine Kategorie von Systemen zur Kommunikation über das Mobilfunknetz.
Im Einzelnen wären das: GSM, GPRS, UMTS, LTE und IMT-Advanced.

1. Generation der Mobilfunkstandards - analoger Mobilfunk, das A-, B-Netz, und das spätere digitale C-Netz.
2. Mobilfunkgeneration - GSM und GPRS
3. Mobilfunkgeneration - UMTS und HSDPA
4. Mobilfunkgeneration - LTE
... NEU -- der zukünftige Mobilfunkstandard - IMT-Advanced (international Mobile Telecommunications-Advanced)


 

? GSM = Global system for Mobile Communications = digitaler Übertragungsstandard für Mobiltelefone mit 9,6 Kbps.


? HSCD = High Speed Circuit Switched Data = Dank Kanalbündelung werden hier die Daten innerhalb des GSM-Netzes erheblich schneller übertragen (ca. 43,2 Kbps)


? GPRS = General Packet Radio = mobiler Übertragungsstandard = Daten werden paketweise verschickt = höhere Übertragungsgeschwindigkeit (ca. 53,6 Kbps, max. 55,6KBit/s)


Was ist eigentlich EDGE ?...Abkürzung für _Enhanced Data Rates for GSM Evolution_ ist keine eigenständige Übertragungstechnik wie GPRS, HSCSD oder UMTS, sondern eine Erweiterung zur Beschleunigung von GPRS oder HSCSD. Es gibt mit EDGE die Varianten Enhanced GPRS (EGPRS) und Enhanced CSD (ECSD). (Übertragungsrate von über 200KBit/s - ausreichend für Surfen+Mailen - 3xschneller als ISDN)


 

Was ist eigentlich UMTS ?...Abkürzung für _Universal Mobile Telecommunication System (3G Standard)_ übeträgt außer Sprache auch Text- oder Bilddaten mit hoher Geschwindigkeit (bis 384KBit/s = wie ein langsamer DSL-Anschluss = komfortables Surfen möglich)


Was ist eigentlich HSDPA - DSL on the road ? Dieser Datenturbo ist ein verbessertes UMTS. Es beinhaltet Verfahren, die mehr aus der Funktechnik herausholen. Die Ping-Zeit (100 bis 130 ms) ist sehr wichtig. Je kürzer sie ist, desto eher kommt DSL-Feeling auf. HSDPA hat ähnliche Probleme, wie WLAN mit der Empfangsstärke (Empfang innerhalb weniger Meter besser oder schlechter). Eignet sich als WLAN-Ersatz, wenn man unterwegs ist. (Übertragungsgeschwindigkeiten 3,6Mbit/s und mehr - vergleichbar mit DSL2000 , DSL6000) NachteiL: UMTS + HSDPA nicht überall verfügbar. Dann nutzt das Handy das GPRS-Netz.


Was ist eigentlich HSUPA ? = High Speed Uplink Packet Access ... ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das höhere Datenübertragungsraten im Uplink ermöglicht und die Ping-Zeit ( Round Trip Time = RTT = Rundreisezeit = Paketumlaufzeit) verkürzt. Mit HSUPA konnten bis zu 5,8Mbit/s erreicht werden.

 


 

Long-Term-Evolution (4G StandardUMTS-Nachfolger - LTE-Netze beschleunigen das mobile Internet 

Theoretisch können sie Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s) übertragen.                   Das Gute - LTE-Netze  nutzen weiterhin die Grundtechniken von UMTS , so dass den Mobilfunkanbietern eine schnelle und kostengünstigen Überleitung von UMTS über HSDPA und HSUPA zu LTE ermöglicht wird.   

LTE macht sich im Gegensatz zu UMTS, das stets 5 MHz gebraucht, unterschiedliche Bandbreiten zwischen 1,4 MHz und 20 MHz zunutze.  Theoretisch sind Datenraten von 300 MBit/s und mehr möglich . In der Praxis müssen sich allerdings mehrere Nutzer eine Funkzelle teilen , wodurch die Übertragungsgeschwindigkeit sinkt . Hier werden dann LTE Datenraten von bis zu 150 MBit/s (ab 2014/15) erreicht , wobei die Uploadgeschwindigkeit maximal 50 MBit/s beträgt. Zur Markteinführung 2010 versprachen die Mobilfunkkanbieter Datenraten zwischen 35 MBit/s und 50 MBit/s.


 

? WAP = Wireless Applikation Protocol = technischer Standard der das Surfen via Handy im Internet ermöglicht (zusätzlich noch ein WAP-Browser auf dem Handy erforderlich). WAP steht dabei aber nicht (nur) für "Internet" auf dem Handy --> Übertragen von textbasierten Informationen + Interaktive Übertragung von Daten in beide Richtungen + Konfiguration des GSM-Netzes und interaktives Telefonieren,

- CS-WAP (Circuit switched = Anwahl per laufender Verbindung, kostet Geld, egal ob Daten kommen oder nicht)

- GPRS-WAP (WAP over GPRS) Hier wird nach Datenmenge abgerechnet,

 


 

? Handy-Strahlung "SAR" = Spezifische Absorptionsrate (in Watt/kg Körpergewicht) = wie viel der abgestrahlten Sendeenergie vom Körper aufgenommen (absorbiert) und in Wärme umgewandelt wird. *Grenzwert "Kopfbelastungswert/SAR" bis max. 2,00 Watt/kg zulässig (Gesundheitsgefahr bei über 4 Watt/kg lt. BFS).

? Bluetooth = drahtloser Verbindungsstandard zwischen Handy und z. B. einem Laptop. Vorteil: Die Verbindung klappt auch dann wenn das Handy in der Hosentasche bleibt.

? IRDA = Infrared Data  Association = drahtlose Datenübertragung zwischen zwei Geräten (etwa Handy + Organizer) via Infrarotschnittstelle.

? SMS = Short Message Service = Kurznachrichtendienst - übermittelt bis zu 160Zeichen lange Texte,

? EMS = Nachfolger der SMS = es können statt NUR Text auch Grafiken oder Klingeltöne verschickt werden,

? MMS = Multi Media Messaging Service = Versand von Texten, Tönen und Bildern. Empfang ist erst möglich, wenn das Netz weiss, dass ein MMS fähiges Telefon verwendet wird. Dazu muss von der betroffenen Karte schon eine MMS versendet worden sein --- Zur Konfiguration an den Netzbetreiber wenden.

 

Kann ich mit meinem Handy im Ausland telefonieren ? Ja - diese Möglichkeit wird ROAMING genannt - allerdings ist das mitunter ein teurer Spaß. Denn wenn Sie angerufen werden, zahlt der Anrufer lediglich die Kosten nur bis zur deutschen Grenze. Die darüber hinaus entstehenden Kosten müssen Sie tragen - das können schon mal zwei Euro pro Minute werden.

Telefonieren Sie selbst im Ausland, kann´s gegebenenfalls noch teurer werden - Mobilfunkgespräche aus den USA kosten beispielsweise bis drei Euro pro Minute!

Höhere Kosten gelten übrigens auch für SMS-Nachrichten aus dem Ausland.

Ein Prepaid-Handys können Sie im Ausland oft nur mit Einschränkung nutzen. Erkundigen Sie sich vor einer Auslandsreise sicherheitshalber bei Ihrem Netzbetreiber, ob in dem jeweiligen Reiseland auch wirklich telefoniert werden kann.

 

? SIM-Karte = Subscriber Identity Module = das Herz des Handys. Ein Chip der vom Anbieter ausgegeben wird und auf dem Benutzerdaten wie z.B. die Telefonnummer gespeichert werden.

Was ist eigentlich SIM-Lock ?...heißt zu deutsch etwa _Mobilfunkkarten-Sicherung_, Eine Sperre die verhindert, das Sie ein Mobiltelefon (nur Prepaid-Handys) mit einer anderen Mobilfunkkarte benutzen können. Erst nach zwei Jahren - oder vorher gegen eine Gebühr - erhält der Kunde vom Netzbetreiber/Provider eine Geheim-Nr., mit der er SIM-Lock ausschalten und das Handy mit jeder Mobilfunkkarte nutzen kann.

? Netlock = engl., Netz-Sperrung = versteht man die Beschränkung auf das Mobilfunknetz eines Mobilfunkanbieters. Im Gegensatz zum SIM-Lock kann das Handy unabhängig von der eingesetzten SIM-Karte nur in dem ursprünglich vorgesehenen Netz genutzt werden. Ein Wechsel des Funknetzes ist also auch bei einem Wechsel der SIM-Karte nicht möglich. Der Anbieter sichert mit dem Netlock die Umsätze im eigenen Netz und damit die Amortisation des zusammen mit der SIM-Karte unter Einstandspreis verkauften Handys.

? Branding = engl. für Brandmarken = wird in der Wirtschaft für eine enge Koppelung von Produkt, Marke, Unternehmen und Konsument verwendet. Z.B. ein Logo auf der Außenhülle bzw. im Startbildschirm , ein spezielles Anbieter-Betriebsystem das dann aber oft auch gewollt die Funktionalität des Mobilfunkgerätes einschränkt/beinträchtigt.

 

Kann man ein gestohlenes Handy zweifelsfrei identifizieren ?Ja, über eine Art Fahrgestellnummer, die so genannte "IMEI"-Nummer. Tippen Sie bei Ihrem Handy *#06# ein, wird sie angezeigt.

Besitzen Handys eine Notruf-Funktion ?Sie können von jedem Handy aus die 110 oder 112 anrufen - auch dann, wenn Sie nicht die PIN wissen oder die Tasten gesperrt sind.Der Notruf via Handy funktioniert auch ohne Einlegen einer SIM-Karte!